Herr Kofler maturiert

Meine Tochter steckt gerade im Maturastress. Mathematik, muss ich mehr sagen? Wenn sie im Juni bestanden haben sollte, wird sie ihre formelle Reife exakt 25 Jahre nach ihrem Vater erreicht haben. Bei mir war es am 12. Juni 1990 soweit. Warum ich mir dieses Datum gemerkt habe? Keine Ahnung. Vielleicht wegen der näheren Umstände meiner„Herr Kofler maturiert“ weiterlesen

Herr Kofler wird zum Brasilianer

Ich war zu spät. Wie so oft. Und da kannte meine Altherren-Fußballmannschaft kein Pardon. Wer unpünktlich war, kam auf die Ersatzbank. Während sich also meine Kollegen in Fürnitz gegen das heimische Senioren-Kicker-Ensemble abmühten, stand ich damals, es muss vor rund zehn Jahren gewesen sein, am Spielfeldrand. Dressenleiberl lässig über der Hose, die Socken runtergerollt, die„Herr Kofler wird zum Brasilianer“ weiterlesen

Herr Kofler spielt ein falsches Spiel

Wenn es in meiner Jugend etwas gegeben hat, das ich mit der größtdenkbaren Leidenschaft getan habe, dann war dies Fußballspielen. Drei Mal pro Woche Training, ein bis zwei Spiele am Wochenende – mein Glück war vollkommen. Der nach innen gerichtete Profit war deutlich größer als der äußerlich wahrnehmbare Nutzen. Anders gesagt: Ich war kein besonders„Herr Kofler spielt ein falsches Spiel“ weiterlesen

Herr Kofler debütiert in der Landesliga

1988 war für Villach ein desaströses Jahr. Das Zellstoffwerk im Stadtteil St. Magdalen, meiner Heimat, ging pleite. Für damalige Verhältnisse unvorstellbare 1,2 Milliarden Schilling versenkte die SPÖ-Landesregierung in die vermeintliche Rettung der Fabrik. In gutem Glauben, doch ohne Verstand. Am Ende waren Hunderte arbeitslos – und mein Fußballverein SC Magdalen stand ohne Sponsor da. Was„Herr Kofler debütiert in der Landesliga“ weiterlesen

Herr Kofler erhält einen Brief – und krempelt sein Leben um

Folgen Sie mir auf die Terrasse meiner Wohnung in Villach. Wir haben den Heiligen Abend des Jahres 2013. Es ist bitterkalt, und während Frau und Tochter im Wohnzimmer Geschenke auspacken, stehe ich, von den beiden unbemerkt, auf unansehnlichen Waschbetonplatten, an den in die Jahre gekommenen Thermoputz gelehnt und weine in den Sternenhimmel hinaus. Jetzt weiß„Herr Kofler erhält einen Brief – und krempelt sein Leben um“ weiterlesen

Herr Kofler und sein erstes Moped

Ich bin ein Kind der Vorstadt. Vater Fliesenleger, Mutter Hausfrau. Einfache Verhältnisse. Glückliche Verhältnisse. Auch, weil meine Eltern kleinere (und größere) Spinnereien akzeptierten. Mein erstes Moped war so eine Spinnerei. Dass ich keine Vespa fahren würde, war klar. Nichts war mir so unsympathisch wie die Söhne der Rechtsanwälte, Notare und Boutiquenbesitzer, die mit olivgrünem Parker„Herr Kofler und sein erstes Moped“ weiterlesen

Herr Kofler und seine Nachbarn

Als Student wohnte ich, sagen wir, nicht wirklich komfortabel. 30 Quadratmeter im 3. Wiener Gemeindebezirk. Zweiter Innenhof. Man ging also von der Straße durch das erste Haus in einen kleinen Hof, durchquerte ihn und betrat das nächste Gebäude, in dem sich meine Wohnung befand. Im Hochparterre. Mit all der Wärme, die ein darunter liegendes, hundert„Herr Kofler und seine Nachbarn“ weiterlesen

Herr Kofler pfeift auf Hollywood (Teil 2)

Der geneigte Student, zumal der Mensa-Essen- und Hinterhofwohnungs-Student, ist stets auf der Suche nach Geld. Als eine Wiener Studienkollegin mir und vier Freunden die Möglichkeit eröffnete, als Komparsen bei einem Kinofilm mitzuwirken und 1000 Schilling (74 Euro) pro Tag zu verdienen, sagten wir ergo freudig erregt zu. Zumal: ein Musketierfilm – mit Show-Größen wie Kiefer„Herr Kofler pfeift auf Hollywood (Teil 2)“ weiterlesen

Herr Kofler geht Schifahren

Ich legte den Retourgang ein und fuhr die steile Einfahrt nach oben. Im Hof vor dem Haus erwartete mich die Mutter meiner Freundin. Sie blickte auf mich. Dann auf den Beifahrersitz. Dann wieder auf mich. Ich sah sie an – und in diesem Moment wusste ich, was passiert war. Scheiße… Ich schlug mir mit der„Herr Kofler geht Schifahren“ weiterlesen

Herr Kofler arbeitet als Schilehrer

Ich fahre nicht gerne Schi. Das war früher anders. Da habe ich sogar Geld im Schnee verdient. Als Schilehrer. Nicht, weil ich so gut war. Sondern, weil ich damals mit 19 passables Englisch und einigermaßen vertretbares Italienisch sprach. Und am Hausberg meiner Heimatstadt Villach, dem Dobratsch, gab es viele englische Schulklassen und italienische Urlauber. Was„Herr Kofler arbeitet als Schilehrer“ weiterlesen

Dreigroschenoma

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