Vor knapp drei Monaten habe ich hier geschrieben, dass ich aus einer bestimmten Anzahl von Blogeinträgen ein Buch formen möchte. In der zweiten August-Woche ist es dann tatsächlich erschienen. „Früher war ich jünger – 41 Geschichten aus dem Leben eines einfachen Mannes“ nennt es sich, es wurde vom Tredition Verlag veröffentlicht. Sie mögen es beim Buchhänder Ihres Vertrauens bestellen. Oder auch hier.

Warum das Projekt? Weil ich Lust darauf hatte. Ich wollte einmal ein Buch veröffentlichen. Sie wissen schon: etwas Bleibenden schaffen.

Seither passieren Dinge. Täglich.

Ich schaffte es bei den Thalia-Charts in die Top 50.
Bei Amazon bis auf Rang 5.000. Dort kann man auch auf Platz 3 Millionen stehen.
Mein Verlag machte mein Werk zum Buch des Monats September.
Eine Villacher Buchhandlung hat die zehn Exemplare, die sie bestellt hat, in zwei Tagen verkauft. Seither kämpft sie um Nachschub.
Eine Klagenfurter Buchhandlung ordert Exemplare aus meinem Privatbestand, weil die Nachfage „unglaublich groß“ sei.
Eine deutsche Onlineplattform nennt mein Buch eine „aberwitzige Sammlung“, die Texte „brüllend lustig“.
Der ORF bittet mich ins Studio.
Täglich gehen Wünsche für Bücher mit persönlichen Widmungen ein.
Die Kultur-Plattform pingeb.org lobt das „rasante Erzähltempo“ der einzelnen  Beiträge.
Thalia bewirbt mein Büchlein mittlerweile als „Bestseller“.
Ich wurde zu einer Lesung nach Klagenfurt eingeladen.
Ich wurde zu einer Lesung in Villach eingeladen.
All dies ist großartig, weil völlig unerwartet. Mir war zwar klar, dass es ein paar Menschen gibt, die meine Art zu schreiben lustig finden. Dass dies aber eine durchaus große Menge sein könnte, daran habe ich nicht zu denken gewagt. So tickt der Herr Kofler nicht. Im Zweifel für den Zweifel.

Das schönste Erlebnis bisher aber: Eine mir unbekannte Frau hat mich heute angerufen, um sich bei mir zu bedanken. Noch nie habe sie so laut gelacht. Eine Befreiung sei das gewesen. Eine Erleichterung nach schweren Zeiten. Ich möge noch viele Bücher schreiben.

Vielleicht mache ich das wirklich. Es ist schön, wenn man an positiver Energie beteiligt ist.

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