Ich habe im März 2014 begonnen, zum ersten Mal in meinem Leben ohne Absicht zu schreiben. Zuerst die Schule, dann die Jobs. Jeder meiner Texte hatte ein Ziel: Noten holen. Geld holen.

Genau so verliert man seine Leidenschaften. Denn ich schreibe wirklich gerne.

Also habe ich diesen Blog angelegt. Und drauflosgeschrieben. Einige werden über meine Marotte Bescheid wissen, dass ich bei jedem Text die Smartphone-Stoppuhr laufen habe. 15 Minuten gebe ich mir. Wenn ich in dieser Zeit mit meiner kleinen Geschichte nicht fertig war, interessierte sie mich nicht mehr. Knapp 70 Kurzgeschichten sind so in 15 Monaten zusammengekommen, knapp 20 Mal bin ich am Zeitlimit gescheitert. Weitere Storys und Rohrkrepierer werden folgen.

Der Blog hat in zweierlei Hinsicht funktioniert: Erstens hat er mir die Freude am Schreiben zurückgebracht und zweitens fühlten und fühlen sich doch einige Menschen unterhalten. Und das ist alles, was ich will: unterhalten. Zum Schmunzeln bringen. Ab und an ein herzhafter Lacher. Tut uns allen gut. Fünf Minuten später wartet eh schon wieder der Chef und will irgendeinen Blödsinn. Oder die Verwandten kommen zu Besuch. Oder Christian Mucha ruft an. You know.

Das Feedback auf die Texte war einigermaßen motivierend, sogar eine kleine Lesung in Wien (Twittkultur) hat, wie ich meine, funktioniert. Daher habe ich mich entschieden, ein Büchlein zu veröffentlichen. Es wird im Juli erscheinen und aus den (meiner Meinung nach) besten Texten meines Blogs bestehen. Alle Einheiten wurden überarbeitet, auch ein wenig neues Material ist dabei. Die Texte, die dabei sind, habe ich nun vom Blog runtergenommen. Eh logo, irgendwie.

Das Buch wird „Früher war ich jünger“ heißen und im mir empfohlenen Tredition-Verlag erscheinen – als eBook, als Taschenbuch und als Hardcover. Unglaublich, aber wahr. Ich werde euch informieren, wenn es am Markt ist.

Ich erwarte eine Million verkaufte Stück. Minimum.

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